Fortbildung
für Fachkräfte
handlungssicher statt hilflos -
Psychische Krisen im Berufsalltag
verstehen, erkennen, stabilisieren und dabei selbst resilient bleiben
Psychische Krisen gehören zunehmend zum beruflichen Alltag vieler Fachkräfte – und treten oft unerwartet auf. Akute Überforderung, Panikreaktionen, Dissoziation, suizidale Äußerungen oder emotionale Eskalationen verlangen schnelles, klares und zugleich besonnenes Handeln. Doch genau in solchen Momenten entsteht häufig Unsicherheit: Was ist jetzt richtig? Was hilft – und was verschärft die Situation?
Dieser Workshop vermittelt fundiertes Wissen und konkrete Handlungskompetenz für den professionellen Umgang mit psychischen Akutsituationen. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, Krisendynamiken realistisch einzuschätzen und wirksame Stabilisierungs- und Deeskalationstechniken anzuwenden.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verständnis der physiologischen Hintergründe psychischer Symptome. Sie erfahren, wie Stressreaktionen im Nervensystem entstehen, warum Menschen in akuten Krisen oft nicht mehr kognitiv erreichbar sind und wie über gezielte Interventionen wieder Sicherheit und Regulation möglich wird.
Gleichzeitig stärkt der Workshop die Resilienz der Helfenden. Wer professionell begleitet, braucht eigene Stabilität, klare Grenzen und Strategien zur Selbstregulation. Deshalb werden praxisnahe Methoden zur Selbstfürsorge, Abgrenzung und Stressverarbeitung vermittelt – für nachhaltige Handlungsfähigkeit im Berufsalltag.
Ein Bestandteil des Workshops ist das Workbook für die TeilnehmerInnen, mit Inhalten der einzelnen Module, Übungen, Reflexionsfragen und Transferaufgaben. Es dient sowohl als Begleitmaterial während des Workshops als auch als Nachschlagewerk für den Berufsalltag.
Zielgruppe
Fachkräfte aus sozialen, pädagogischen, medizinischen und psychologischen Berufsfeldern, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit psychischen Krisen stärken und gleichzeitig ihre eigene Resilienz fördern möchten.
Inhalte der Workshopreihe
- Psychische Krisen im Berufsalltag: Formen, Dynamiken, Risikoeinschätzung
- Neurobiologische Grundlagen von Stress- und Krisenreaktionen
- Gesprächsführung und Deeskalation in Akutsituationen
- Praktische Stabilisierungstechniken
- Selbstregulation, Abgrenzung und resilienzfördernde Strategien
- Transfer in den eigenen Arbeitskontext
Format
- Präsenzworkshop:
Mit hohem Übungsanteil, Rollenspielen und erfahrungsorientierten Stabilisierungstechniken. Raum für intensive Praxisarbeit, kollegialen Austausch und direkte Anwendung. Teilnehmerzahl 6-12 Personen
- Online-Workshop (live & interaktiv):
Methodisch abwechslungsreich mit Breakout-Sessions, Fallarbeit, Demonstrationen und angeleiteten Selbstregulationsübungen. Alle Inhalte werden praxisnah vermittelt und sind unmittelbar in den Berufsalltag übertragbar. Teilnehmerzahl 8-12 Personen
Inhalte der einzelnen Module
- Modul 1 - Sicherheit der Helfenden & Neurobiologie – eigene Stabilität, Stressreaktionen und neurobiologische Hintergründe verstehen
- Modul 2 - Angst & Panik – Symptome erkennen, Stabilisierungstechniken praktisch anwenden
- Modul 3 - Suizidalität, Depression & Dissoziation – Risikoeinschätzung, Gesprächsführung, Stabilisierungsmethoden
- Modul 4 - Aggression, Intoxikation, Manie & Psychose – Deeskalation, Abgrenzung, Handlungssicherheit bei komplexen Krisen
Ziel des Workshops
- Handlungssicherheit in psychischen Krisen aufbauen
- Psychische Akutsituationen verstehen und adäquat stabilisieren
- Neurobiologische Hintergründe kennen
- Eigene Belastungsgrenzen erkennen und Selbstfürsorge aktiv umsetzen
- Praxisnahes Workbook als Begleitmaterial erhalten
Teilnahmegebühren inkl. Workbook
- 120 € pro Modul
- 420 € bei Buchung aller 4 Module
Termine
- Modul 1 - 14.04.2026 von 18.00 bis 21.00; online
- Modul 2 - 21.04.2026 von 18.00 bis 21.00; online
- Modul 3 - 28.04.2026 von 18.00 bis 21.00; online
- Modul 4 - 05.05.2026 von 18.00 bis 21.00; online
Termine für Präsenzworkshops aktuell nur auf Anfrage
